Fußbälle in allen möglichen Farben und Größen sind im Fellbacher Weltladen zu haben. Passend zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft (12. Juni bis 12.Juli) hat Gepa diese Edition auf den Markt gebracht. Die Bandbreite reicht vom Trainings- über Kinderbälle bis zum Beachvolleyball.

Sialkot ist das Zentrum der pakistanischen Sportartikelindustrie. Etwa jeder Fünfte arbeitet dort in diesem Wirtschaftszweig. Als ausbeuterische Kinderarbeit in den 90er-Jahren zum zentralen Thema wurde, und es weltweite Konsumentenproteste hagelte, haben sich fast alle kommerziellen Firmen verpflichtet, auf die Arbeit von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren zu verzichten, so entstand die „Atlanta-Vereinbarung 1997“.

Talon Sports war eine der ersten Firmen, die gezeigt haben, dass Bälle ohne Kinderarbeit hergestellt werden können. Und dass zum fairen Handel auch gerechte Löhne gehören. In der Produktion von Sportbällen sind in der Fabrik von Talon Sports 39 Ballnäher, 6 Ballnäherinnen und 40 weitere Mitarbeiter tätig. Die Näherinnen und Näher werden nach Stücklohn bezahlt, abhängig von der Qualität der gefertigten Bälle. In einem Monat, der bis zu 24 Arbeitstagen hat, kann ein erfahrener Näher oder eine Näherin je nach Qualität zwischen 125 (A-Qualität),175 (B-Qualität) und 225 Bälle (C-Qualität) nähen. Wenn zwei Erwachsene je etwa zwei Drittel ihrer Bälle zu fairen Bedingungen herstellen, ist derGrundbedarf ihrer Familie gedeckt.
https://www.gepa.de/produzenten/produzent/Produzenten/pdf/talon-sports.html

Faire Fußbälle von Gepa
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