Der Future Fashion Guide ist neu erschienen und zeigt auf einen Blick die wichtigsten Informationen rund um das Thema nachhaltige Mode. Beantwortet werden Fragen wie „Wie kann ich herausfinden, ob ein Kleidungsstück wirklich nachhaltig ist?“, „Was können wir alle für mehr Gerechtigkeit in der Modeindustrie tun?“, und „wie kann ich meinen eigenen Kleiderschrank fit für die Zukunft machen?“.  Neben Ideen zur Beantwortung dieser Fragen enthält der neue Future Fashion Guide spannende Interviews aus der Welt der nachhaltigen Mode, Surftipps für das digitale Reinschnuppern ins Thema und Links zu aktuellen Podcasts. Der Future Fashion Guide ist kostenfrei in gedruckter Version im Fellbacher Weltladen sowie in digitaler Version online erhältlich. Obendrein gibt es noch einen kleineren handlichen Quick-Guide.

Seit über vier Jahren macht die Bewegung Future Fashion mit Kleidertauschparties, den Future-Fashion-on-Tour-Stadtrundgängen und -Veranstaltungen Menschen in Baden-Württemberg auf die weltweite Eingebundenheit unseres heutigen Modekonsums aufmerksam. „Future Fashion heißt nicht nur genau nachzufragen, wo und unter welchen Bedingungen Mode produziert wird, sondern es bedeutet auch, dass wir hier in Baden-Württemberg ein Bewusstsein dafür bekommen, wie unser Konsumverhalten globale Zusammenhänge beeinflusst“, sagt Philipp Keil, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und Initiator der Future Fashion Bewegung.

Im Future Fashion Guide, der wegen der stark gestiegenen Nachfrage zu den Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Mode nun als komplett überarbeitete Neuauflage erscheint, findet sich eine handgeschneiderte Zusammenstellung erster kleiner Schritte, die jede und jeder  selbst gehen kann, um zum Abbau von globaler Ungleichheit beizutragen. Der Future Fashion Guide ist als Gemeinschaftsprojekt der SEZ mit Renn.süd, der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg, dem DEAB, der Hochschule Reutlingen,  Aktion Hoffnung,  Klima Arena  und mit der Förderung des Staatsministeriums Baden-Württemberg entstanden. Die Sensibilisierung der Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln und der Aufbau gleichberechtigter weltweiter Partnerschaften sind Ziele der SEZ. So erweitert Future Fashion Made in Africa das Thema Konsum um die Perspektive, wer zukunftsfähige Mode macht, und bietet eine Plattform für junges Fashiondesign aus afrikanischen Ländern. Umfassende Angebote zum Thema nachhaltiger Konsum und Fair Trade für weitere Branchen bietet darüber hinaus die  Messe Fair Handeln, deren ideelle Trägerin die SEZ ist und  die das nächstes Mal vom 21. bis 24. April 2022 in Stuttgart stattfinden wird.

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