Der Regenwaldladen ermöglicht fairen Import und bietet nachhaltige Regenwaldprodukte an. Im Fellbacher Weltladen gibt es von diesem Lieferanten Seifen, Kaugummi und bunte Ringe aus Tagua. In einem Rundschreiben, das gleichzeitig ein Brandbrief ist, bittet der Geschäftsführer Rainer Putz um Unterstützung.

Kaugummis vom Regenwaldladen Foto: WL

Putz schreibt: „Das neue, nunmehr zweite Jahr in Brasilien unter Präsident Bolsonaro wird eines mit Endspielcharakter, wenn es um den Erhalt der Regenwälder am Amzonas geht. Fest steht, ohne die Amazonas-Regenwälder brauchen wir mit Klimaschutz gar nicht erst zu beginnen. Zu bedeutend sind die Wälder für die aktuellen Lebensbedingungen auf unserer Erde. Dabei stehen wir vor einer Mammut-Aufgabe, zumal Bolsonaro sein Machtklientel, die Großgrundbesitzer und Sojabarone, aber auch die vielen illegalen Goldsucher und Holzfäller zur Waldzerstörung animiert und mit der förmlichen Abschaffung der Umweltbehörde in der Praxis auch kein Vollzug der bestehenden Umweltgesetze mehr durchgeführt wird. Für uns und für unsere gemeinsame Arbeit bedeutet das, dass wir unsere Anstrengungen, die traditionellen Waldbewohner zu stärken, weiter forcieren müssen. Denn letztlich sind es diese Bevölkerungsgruppen, die sich für den Erhalt der Wälder einsetzen und Widerstand gegen Großgrundbesitzer und anderer Eindringlinge wie Goldsucher und Holzfäller leisten.

Putz schreibt weiter: „Der Schlüssel dazu liegt im Fairen Handel mit diesen nachhaltigen Regenwaldprodukten.“ Er bittet darum, das Projekt mit dem Kauf von Regenwaldprodukten zu unterstützen.
Mehr Infos unter https://www.regenwaldladen.de/

Dringender Appell des Regenwaldladens
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