Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem großen gemeinsamen Ziel: Unternehmen sollen dazu verpflichtet werden, weltweit Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden.

Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern Organisationen von Greenpeace bis BUND, von Brot für die Welt bis Oxfam, von Weltläden bis DGB, ein verbindliches Lieferkettengesetz. Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen!

Im Fellbacher Weltladen werden nur fair gehandelte Produkte angeboten. Foto: WL

Der mangelhafte Brandschutz in einer Textil- Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 246 Menschen – obwohl der TÜV Süd Brasilien kurz zuvor die Sicherheit des Damms zertifiziert hat. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und ein Chemie-Unternehmen macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte. Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur unter den gewissenlosen Geschäften von Unternehmen.

40 000 Menschen in Deutschland haben den Appell für ein Liefe kettengesetz bereits unterschrieben! Ein tolles Ergebnis, aber der Druck darf nicht nachlassen! Teilen Sie unseren Apell unter dem Hashtag #lieferkettengesetz auf Facebook und Twitter, rufen Sie Ihre Freunde per Mail zum Unterzeichnen auf oder drucken Sie unsere Petitionsliste aus und sammeln Sie Unterschriften auf Papier.

Initiative Lieferkettengesetz

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