Die Lage der Menschen auf der griechischen Insel Lesbos ist nach dem verheerenden Feuer von Moria noch dramatischer als zuvor. Mehr als
12 000 Flüchtlinge und Migranten, davon ein Drittel Kinder, harren ohne Obdach rings um das frühere Lager aus.  Moria war das größte Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln. Es war ursprünglich für weniger als 3000 Menschen angelegt und schon seit Jahren restlos überfüllt. Es gab kaum feste Unterkünfte, die Hygienesituation und Gesundheitsversorgung war sehr schlecht. Insgesamt sind 40 000 Flüchtlinge und Migranten auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos untergebracht. Kurz vor der Feuer-Katastrophe hatte es in Moria zudem Dutzende Corona-Fälle gegeben. Die Menschen müssen dringend vor dem Virus geschützt werden.

Unicef hat mit seinen Partnern nach der Feuersbrunst ein Kinder- und Familienzentrum in der Nähe zu einer Notunterkunft umgewandelt. Dort werden besonders schutzbedürftige Kinder und Jugendliche versorgt. Außerdem wurden die Behörden dabei unterstützt, rund 400 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern und Angehörige in Moria lebten, aufs Festland zu bringen.  Unicef setzt sich seit Jahren dafür ein, dass geflüchtete und migrierte Kinder unter menschenwürdigen Bedingungen leben können.

Mit den Unicef-Post- und Grußkarten, die auch im Fellbacher Weltladen verkauft werden, kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen seine Arbeit fortsetzen und auch den Flüchtlingskindern auf Lesbos helfen kann.

Mit Unicef-Karten Flüchtlingskindern von Moria helfen
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